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Urheber: Sean Quentin Dexter
Titel: Sat.1 Promi Big Brother - Quote steigt - Warum Weltstars trashen
Kurzinhalt: Sie haben zig Millionen Dollar verdient, sind Weltstar - reich und ber├╝hmt. Rund 2 Milliarden Menschen wissen wer sie sind. Die Ex-Baywatch-Mime Pamela Anderson (46) und Fernseh-Rettungsschwimmer David Hasselhoff (61) z├Ąhlten einst zur Top-Elite der US-Schauspieler. Heute treten sie in drittklassigen Fernsehshows auf. Zuletzt auch im deutschen Fernsehen - bei Promi Big-Borther. Warum tun sie das? (SQD) Der eine war schnell wieder raus. David Hasselhof (Looking For Freedom) kam, sah und streikte. Ganze 4 Tage lang hatte er es im Container ausgehalten, zusammen mit 10 M├Âchtegern-Promis, die meisten davon gescheitert, im Leben, auf der B├╝hne, vor der Kamera. Von selbiger werden sie nun beobachtet, rund um die Uhr. Beim essen, schlafen, duschen und zoffen und nichts ist mehr peinlich. Busenblitzer ausdr├╝cklich erw├╝nscht und die W├╝rde gibt man ab, am Eingang zum Haus, einem neu erbauten Containerkomplex in Berlin-Adlershof, dort wird die Sendung produziert und das Dummvolk schaut zu - oder etwa nicht? Miese Quoten Das Trash im deutschen Fernsehen nicht mehr ohne Top-Stars auskommt, zeigen die schlechten Quoten. Hatten Anfangs noch knapp 3 Millionen Menschen zusehen wollen, sank die Quote nach dem Auszug von David Hasselhoff rapide und quasi postwendend. Ein Grund mehr nachzulegen und so verpflichtete Sat1 die Ex-Baywatch-Nixe Pamela Anderson. Die n├Ąmlich ist pleite und nahm dankend an. http://www.focus.de/kultur/vermischtes/baywatch-legende-im-container-pamela-anderson-bei-big-brother-wie-pleite-ist-sie-wirklich_aid_1110774.html Pamela Anderson hoch verschuldet Dem US-Finanzamt schuldet die dralle Blondine noch rund 1,7 Millionen Dollar. 370.000 davon m├╝ssen noch diesen Monat ├╝berwiesen werden, sonst gibt┬┤s Saures. Wohl auch deshalb hat Busen-Pam angenommen und verriet ihren Status gleich mit. Ich arbeite im Moment wie ein Tier, um mich aus der finanziellen Notlage zu befreien, erkl├Ąrte sie schon Anfang des Jahres gegen├╝ber dem Nachrichtendienst spot on. Angeblich hat ihr Ex-Manager sie abgezockt, ein Blick auf IMDB.com zeigt aber, dass sie seit 2006 kaum noch ordentliche Jobs hatte. Ein A-Movie jedenfalls war nicht dabei und auch die ├╝brigen Kandidaten im Haus wirken eher verzweifelt als ├╝berzeugt. ├ťbrige Kandidaten nicht besser Martin Semmelrogge zum Beispiel: Eigentlich ein cooler Typ, aber nach Knast (wegen Fahrens ohne F├╝hrerschein) ins straucheln geraten und seit Jahren schon in keinem gro├čen Film mehr zu sehen. Bei Big Brother macht er mit, weil er sich dadurch erhofft, neue Engagements zu erhalten. Der Wunsch ist eigentlich so traurig wie komisch, denn Trash-Formate im Fernsehen sind meist auch die Endstation f├╝r gescheiterte Existenzen. Nicht anders bei Jenny Elvers-Elbertzhagen. Nach Absturz und Alkoholsucht zog auch sie in den Promi-Container, der eigentlich keiner ist, denn echte A-Promi┬┤s sind dort kaum zu finden. Oder wer kennt Percival Duke (47)? Der S├Ąnger aus der SAT.1-Castingshow ÔÇ×The Voice of GermanyÔÇť machte vor allem durch Betrug und Schulden von sich reden. So berichteten Medien bereits Anfang letzten Jahres dar├╝ber, dass Duke mehrere Vermieter um tausende von Euros geprellt habe. Von dreifachem Betrug ist die Rede (Quelle: BILD.de). Scheitern als Programm Von der Quelle mal abgesehen, scheint dies ├╝berhaupt das Aufnahmekriterium f├╝r Sendungen dieses Formats zu sein. Wer nicht schon mal richtig abgest├╝rzt ist, darf erst gar nicht rein, weder ins Dschungelcamp noch zum Gro├čen Bruder und irgendwie lieben es die Zuschauer, sich am M├╝ll der Anderen zu erg├Âtzen. Das englische Wort Trash bezeichnet - in diesem Zusammenhang - ein kulturelles Produkt mit geringem geistigen Anspruch, an dem gerade der Aspekt der Geistlosigkeit genossen wird (Quelle: Wikipedia). Trash und kein Ende? Die Nachfrage regelt das Angebot und solange es eine gewisse Unterschicht im Volke gibt, wird es auch Unterschichtenfernsehen geben, mit Programmen, die sich an zumeist einkommensschwache, bildungsarme Mitglieder der Gesellschaft richten. Das muss grundlegend nicht falsch sein, denn auch diese Menschen wollen versorgt sein, nur bleibt die Frage, ob man nicht besser in Bildung und Soziales investiert, als in Sendungen, die den Wutb├╝rger auf Niveau halten, ihn quasi darin best├Ątigen, wo er steht. Geht das nicht auch anders? Abschalten hilft Der Sender will Geld verdienen, nicht umerziehen. Der Zuschauer macht das Programm, nicht der Sender! W├╝rden die Konsumenten wegbleiben, m├╝ssten die Sender sich was Neues ausdenken, kreativ werden, ├╝ber den Tellerrand hinausschauen. Das kostet Geld und Ideen, beides ist nicht (oder kaum noch) vorhanden, weshalb man gerne auch festh├Ąlt, am Affen der nach Zucker sucht. Sean Quentin Dexter


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